Verbraucherkreditverträge müssen in klarer und prägnanter Form die Modalitäten für die Berechnung der Widerrufsfrist angeben

Der Europäische Gerichtshof hat in seinem Urteil, EuGH -C- 66/19 entschieden, dass Verbraucherkreditverträge in klarer und prägnanter Form die Modalitäten für die Berechnung der Widerruffsfristen angegeben werden müssen.

"Es reicht nicht aus, dass der Vertrag hinsichtlich der Pflichtangaben, deren Erteilung an den Verbraucher für den Beginn der Widerrufsfrist maßgeblich ist, auf eine nationale Vorschrift verweist, die selbst auf weitere nationale Rechtsvorschriften verweist."

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hält Zinsanpassungsklauseln bei Prämiensparverträgen für unwirksam!

Anknüpfend an den News-Beitrag vom 12.09.2018 wollen wir aufgrund der weiterhin hohen Nachfrage, Aktualität und Brisanz einen weiteren Beitrag zum Thema "Prämiensparverträge" veröffentlichen.

Das neue Jahr 2019 hat bereits begonnen und wir blicken auf 2018 zurück.

Hier ist ein Gemeinschaftsvortrag von Herrn Hink zusammen mit den anderen Vorstandsmitgliedern des Bundesverbandes der Kreditsachverständigen und Kontenprüfer e.V. (BVKK) als Beitrag zur Internationalen Konferenz zu Finanzdienstleistungen – 10 Jahre Finanzmarktkrise beim Institut für Finanzdienstleistungen (kurz iff) in Hamburg zu erwähnen.

Nachdem der BGH mit Urteil vom 20.03.2018, Az.: XI ZR 309/16, die sogenannte Aufrechnungsklausel in den Banken-AGBs für unzulässig erklärt hat, folgt nun eine nicht rechtskräftige Entscheidung des LG Ravensburg, die sich explizit mit den Folgen auf den Widerruf von Verbraucherdarlehensverträgen befasst.